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	<description>Fernsehen gestern, heute und morgen</description>
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		<title>Geschichte des Fernsehens</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 12:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Namen sind untrennbar mit der Entwicklung des Fernsehens verbunden: Nipkow und von Ardenne. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Nipkow die nach ihm benannte Nipkow-Scheibe. Sie beruhte auf der mechanischen Abtastung eines Bildes und dessen stroboskopischer Wiedergabe am anderen Ende der Leitung. Von Ardenne hingegen verwendete gleich zu Beginn der Forschung das Prinzip der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/Fernseher-alt-300x199.jpg" alt="" title="Der Fernseher: Eine lange technologische Reise" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-25" /><strong>Zwei Namen sind untrennbar mit der Entwicklung des Fernsehens verbunden: Nipkow und von Ardenne. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Nipkow die nach ihm benannte Nipkow-Scheibe. Sie beruhte auf der mechanischen Abtastung eines Bildes und dessen stroboskopischer Wiedergabe am anderen Ende der Leitung. Von Ardenne hingegen verwendete gleich zu Beginn der Forschung das Prinzip der Braun´schen R&#246;hre. In einer Vakuumr&#246;hre werden Elektronen beschleunigt und hinterlassen auf einem Leuchtschirm einen Leuchtfleck, wenn sie dort auftreffen. Wird der Elektronenstrahl gesteuert, d. h. verdunkelt und abgelenkt, ist er in der Lage, Bilder zu zeichnen. Eine nach &#228;hnlichem Prinzip aufgebaute Kamera erzeugt die Bilder, &#252;ber Leitungen werden sie an den Empf&#228;ngern gesendet. So entstand die erste Fernseh&#252;bertragungstechnik, die erstmals bei den Olympischen Spielen 1936 professionell genutzt wurde.</strong></p>
<h2>Geringe Reichweite</h2>
<p>Das Fernsehen war technisch zwar geschaffen, seine Reichweite war jedoch stark begrenzt. Nur wenige exklusive prominente Teilnehmer konnten sich ein solches Ger&#228;t leisten. Man traf sich daher in sogenannten Fernsehstuben, in denen ein gro&#223;es Ger&#228;t mit kleinem Bildschirm stand. Die Bildschirme hatten damals eine Diagonale von 23 cm, hatten ein flaues und kontrastarmes Bild. Die Sendeinhalte waren pionierm&#228;&#223;ig. Es gab wenige Sendungen zu festgelegten Zeiten, die alle live waren. Eine Aufzeichnungstechnik gab es noch nicht. Es wurden beispielsweise Fernsehspiele aufgef&#252;hrt, bei denen jeder Versprecher &#252;ber den Sender ging. Alles aufgenommen mit einer stehenden Kamera, also mit einem unver&#228;nderlichen Blickwinkel. Dennoch war es f&#252;r die wenigen Zuschauer ein Highlight.</p>
<h2>Die Fernseherindustrie nimmt Fahrt auf</h2>
<p>Firmen wie Grundig, Nordmende und Telefunken waren nach dem Krieg Pioniere der Entwicklung der Fernsehtechnik. Besonders Grundig lag es am Herzen, diese Technik f&#252;r jedermann bezahlbar zu machen. So wurden nach und nach immer mehr Ger&#228;te produziert, die sich der Wirtschaftswunder-Mittelstand schon leisten konnte. Das Fernsehger&#228;t wurde alltagstauglich. Mit der Umwandlung der Landesrundfunkanstalten der westdeutschen L&#228;nder in Rundfunk- und Fernsehanstalten wurde auch die inhaltliche Grundlage f&#252;r einen stabilen Fernsehbetrieb geschaffen. Dank des &#246;ffentlich-rechtlichen Anspruches der Landessender wurde das Fernsehen rasch zu einem interessanten und vielseitigen Information- und Unterhaltungsangebot.</p>
<h2>Die ARD wird gegr&#252;ndet</h2>
<p>Die einzelnen Landesrundfunkanstalten waren einzeln nicht in der Lage, ein 24 st&#252;ndiges bundesweites Fernsehprogramm zu produzieren. Es musste ein Zusammenschluss her, die ARD wurde gegr&#252;ndet. Von Anfang an wurde sie als &#246;ffentlich-rechtliche Medienanstalt aufgebaut. &#214;ffentlich bedeutet, dass nicht einzelne private oder staatliche Interessen die Sende- und Informationspolitik des Senders bestimmen, sondern &#246;ffentlich kontrollierte Gremien. Diese Lehre hatte man aus dem Missbrauch des Rundfunks in der Nazizeit gezogen. Die ARD war nun finanziell und inhaltlich in der Lage, f&#252;r ganz Deutschland ein professionelles ganzt&#228;giges Fernsehprogramm zu erstellen. Es wurden Studios gebaut, Senderketten geschaffen, Korrespondentennetze errichtet. Die einzelnen Sender der ARD produzieren nach wie vor zu regionalen Themen oder haben die Hoheit &#252;ber bestimmte Sendungen, wie zum Beispiel der NDR bei der Tagesschau. Das Zweite Deutsche Fernsehen folgte wenig sp&#228;ter.</p>
<h2>Es gab noch ein anderes Medienrechtssystem</h2>
<p>In der DDR ging man einen anderen Weg. Nach dem Muster des sowjetischen Staatsfernsehens wurde eine einzige Medienanstalt geschaffen, das Fernsehen der DDR. Hier ging es nicht um &#214;ffentliche und schon gar nicht um rechtliche Interessen, sondern einzig und allein um die Verbreitung der Staatspropaganda.</p>
<p>Bild: Gerhard Seybert &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Rundfunk</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 21:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt eigentlich noch den Drahtrundfunk? Heutzutage unvorstellbar wurde w&#228;hrend und nach dem Zweiten Weltkrieg das Rundfunksignal &#252;ber Telefonleitungen in die Haushalte gebracht. Oft wurden auch die Leitungen der Sirenenanlagen verwendet. In manchen Altbauwohnungen liegen die Leitungen noch unter der Tapete versteckt. Das war in der Urzeit des Rundfunks. Erst sp&#228;ter, mit der Entwicklung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/Radio-300x200.jpg" alt="" title="Rundfunk: Analyse und Aussicht" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Wer kennt eigentlich noch den Drahtrundfunk? Heutzutage unvorstellbar wurde w&#228;hrend und nach dem Zweiten Weltkrieg das Rundfunksignal &#252;ber Telefonleitungen in die Haushalte gebracht. Oft wurden auch die Leitungen der Sirenenanlagen verwendet. In manchen Altbauwohnungen liegen die Leitungen noch unter der Tapete versteckt. Das war in der Urzeit des Rundfunks. Erst sp&#228;ter, mit der Entwicklung der Hochfrequenztechnik, war es m&#246;glich, Rundfunksignale drahtlos zu &#252;bertragen.</strong></p>
<h2>Der Rundfunk entstand in Deutschland</h2>
<p>Als im Voxhaus am Potsdamer Platz in Berlin die erste Rundfunksendung produziert wurde, ahnte niemand, welch bedeutende technische Erfindung damit ihren Weg nahm. Wie wichtig der Rundfunk sein kann, bewiesen die Nazis durch ihre perfide Manipulation der Bev&#246;lkerung durch dieses Medium. Um derartigen Missbrauch des Rundfunks k&#252;nftig zu verhindern, wurde die Medienhoheit nach dem Krieg in die H&#228;nde der einzelnen L&#228;nder gelegt. Es entstanden, zumindest in den Westzonen Deutschlands, Landesrundfunkanstalten. In der sowjetischen Zone gab es keine L&#228;nder und auch nur eine Rundfunkanstalt. Sie wurde nach dem leider bew&#228;hrten Muster der Kriegszeit zu einem Propaganda- und Machtinstrument der Herrschenden ausgebaut.</p>
<h2>Der Rundfunk als &#246;ffentlich-rechtliche Anstalt</h2>
<p>Die einzelnen L&#228;nderrundfunkanstalten waren &#246;ffentlich-rechtlich organisiert. Das bedeutet, dass das Sagen &#252;ber den Sender und seine Inhalte &#246;ffentlich kontrolliert wurde und nach Recht und Gesetz zu funktionieren hat. So war es nicht mehr m&#246;glich, dass einzelne Interessen die Sendeinhalte bestimmten. Der Zusammenschluss der einzelnen Landesrundfunkanstalten zur ARD war ein folgerichtiger weiterer Schritt auf dem Wege zu einer &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt f&#252;r ganz Deutschland. Die kommenden 40 Jahre sollten sich zwei diametral entgegengesetzte Formen der Organisation einer Rundfunkanstalt gegen&#252;berstehen: &#246;ffentlich-rechtlich und staatlich autorit&#228;r. Die staatliche Autorit&#228;t im Medienbereich ging in den fr&#252;hen Jahren der DDR sogar soweit, dass junge Menschen dazu kommandiert wurden, auf den Hausd&#228;chern die Antennen, die gegen Westen gerichtet wurden, abzubrechen.</p>
<h2>Fernsehen als Bestandteil des Rundfunks</h2>
<p>Technisch, medienrechtlich und inhaltlich gesehen, sind Fernsehen und Rundfunk das gleiche. Fernsehen halt nur mit Bild. Folgerichtig entwickelten sich mit der technischen Entwicklung des Fernsehens die Rundfunkanstalten zu Rundfunk- und Fernsehanstalten. Zun&#228;chst schien es, als w&#252;rden Rundfunk und Fernsehen einander Konkurrenz machen. Das hat sich jedoch als falsch herausgestellt. Der Rundfunk hat seine H&#246;rer, genau wie das Fernsehen seine Zuschauer. Ein Konsument, der gern fernsehen sieht, wird auch ebenso gern das Radioger&#228;t einschalten und umgekehrt. Jedes zu seiner Zeit, jedes zu einem anderen Zweck. W&#228;hrend heutzutage der Rundfunk mehr als Begleiter im Alltagsgeschehen genutzt wird, beispielsweise im Auto, wird das Fernsehen immer mehr Aufmerksamkeit heischen. Vor das Fernsehger&#228;t muss man sich hinsetzen und zusehen, das Radio kann &#252;berall mitlaufen. Sogar in Handys ist heutzutage ein Radio drin.</p>
<h2>Der Rundfunk hat nach wie vor seine Zukunft</h2>
<p>Die Zukunft des Rundfunks wird die Rundfunklandschaft erheblich ver&#228;ndern. Die heute mehrheitlich vorhandenen Blablabla Sender mit immer der gleichen Musik, dem stets gleichen Sound, der egalisierten Lautst&#228;rke, ohne Dynamik und Tiefe und mit nur wenigen Informationsinhalten haben keine Zukunft. Der Nutzer von morgen wird sich seine Musik, seine Inhalte und seine Informationen selbst zusammenstellen aus den Angeboten des Internets. Nur Sender, die diesen Trend erkennen und ihr Programm entsprechend anpassen, werden &#252;berleben k&#246;nnen.</p>
<p>Bild: Tsian &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Moderne Fernsehger&#228;te</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 14:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernsehgeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehger&#228;te stehen heutzutage in jedem modernen Haushalt. Sie sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Das war nicht immer so. Bis in die f&#252;nfziger Jahre des letzten Jahrhunderts war Fernsehen vor allen Dingen in &#246;ffentlichen Fernsehstuben oder f&#252;r Privilegierte m&#246;glich. Die damaligen Fernseher waren gro&#223;e und teure Ger&#228;te mit kleinem Bildschirm. Die Bildschirmdiagonale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/fernseher_an_wand-271x300.jpg" alt="" title="Die neuen Ger&#228;te: Neue Technologien" width="271" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-22" /><strong>Fernsehger&#228;te stehen heutzutage in jedem modernen Haushalt. Sie sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Das war nicht immer so. Bis in die f&#252;nfziger Jahre des letzten Jahrhunderts war Fernsehen vor allen Dingen in &#246;ffentlichen Fernsehstuben oder f&#252;r Privilegierte m&#246;glich. Die damaligen Fernseher waren gro&#223;e und teure Ger&#228;te mit kleinem Bildschirm. Die Bildschirmdiagonale war sagenhafte 23 cm bei flauem Bild und schlechtem Kontrast. Mit der technischen Entwicklung des Fernsehens wurden die Bildschirme gr&#246;&#223;er und kontrastreicher, die Ger&#228;te jedoch zun&#228;chst nicht billiger. </strong></p>
<h2>Das Fernsehen wird bunt</h2>
<p>Mit der Entwicklung der Farbfernsehtechnik und der Farbwiedergabebildr&#246;hren wurde das Fernsehen langsam aber sicher zum Allgemeingut der Bev&#246;lkerung. Die technische Qualit&#228;t der Farbfernseh-R&#246;hrenger&#228;te stieg mit der Entwicklung der Transistortechnik sprunghaft an. Die Ger&#228;te wurden auch erheblich preiswerter und leistungsf&#228;higer. Ab hier ergab sich eine unterschiedliche Entwicklung in den beiden deutschen Staaten. W&#228;hrend im Westen Deutschlands, den Gesetzen des Marktes entsprechend, die Entwicklung des Preises f&#252;r Fernsehger&#228;te nach unten zeigte, war ein Fernsehger&#228;t in der DDR ein Luxusgegenstand und wurde entsprechend k&#252;nstlich verteuert. Ein Fernsehger&#228;t kostete, je nach Einkommen, bis zu einem Jahresbruttoeinkommen.</p>
<h2>Neue Technologien befl&#252;geln</h2>
<p>Die technischen M&#246;glichkeiten der R&#246;hrentechnik, immer noch fu&#223;end auf der Braun´schen R&#246;hre, waren letztendlich ausgereizt. Allein die physikalische Gr&#246;&#223;e der Bildr&#246;hren erlaubte keine wesentlich gr&#246;&#223;eren Bildschirmdiagonalen mehr. Verzerrungseffekte, der hohe Energieverbrauch der R&#246;hre und letztlich die Ausma&#223;e des Fernsehger&#228;tes setzten der weiteren Entwicklung Grenzen. Die Ingenieure hatten in der Zwischenzeit andere technologische M&#246;glichkeiten geschaffen. Zun&#228;chst entstand der Plasmafernseher, ein flaches Ger&#228;t, das mit ionisiertem Gas arbeitet. Diese Entwicklung gibt es heute noch, sie f&#252;hrt aber technologisch und preislich ein Nischendasein. Der Renner wurde die LCD Technik. Im Rahmen der Entstehung der Raumfahrt und des Apolloprojektes wurde die LCD fl&#252;ssig Kristall Technologie entwickelt. Zun&#228;chst verwendet f&#252;r digitale Armbanduhren, konnten sp&#228;ter auch gro&#223;e Displays hergestellt werden, sogar in Farbe. Diese sind die Grundlage f&#252;r die modernen Fernseher.</p>
<h2>Flachbildfernseher haben den Markt f&#252;r sich</h2>
<p>Die LCD-Fernseher, neuerdings auch LED Fernseher, haben den Markt f&#252;r Fernsehger&#228;te erobert. Fernseher mit Bildr&#246;hre werden nicht mehr hergestellt. Die gro&#223;en Flachen haben viele Vorteile. Sie passen besser ins Wohnzimmer, sie brauchen weniger Strom, sie haben mehr Kontrast. Wie jede Technik, hat auch diese einige Nachteile. Bei jedem industriell hergestellten LCD Bildschirm sind einige Pixel stets tot. Bei der Vielzahl der Pixel st&#246;rt dies jedoch nicht. LCD Bildschirme kann man nur bis zu einem geringen seitlichen Betrachtungsabstand nutzen. Insgesamt &#252;berwiegen jedoch die Vorteile dieser modernen Fernsehger&#228;te. Die neueste Entwicklung auf dem Gebiet ist die LED-Technik. Im Gegensatz zur LCD-Technik, bei der das Bild dadurch entsteht, dass ein beleuchteter Hintergrund gezielt verdunkelt wird, leuchten die LED selbst.</p>
<h2>Die LED-Technik kommt</h2>
<p>Riesenbildschirme mit selbstleuchtenden LED, wobei jede LED einen Pixel darstellt, gibt es bereits im &#246;ffentlichen Raum. Diese Technik f&#252;r die Heimanwendung zu produzieren, ist noch zu aufwendig. Deshalb wird im Heimbereich bei den modernen Fernsehern eine andere LED-Technik verwendet. In &#228;lteren Modellen wird lediglich die Hintergrundbeleuchtung mittels LED durchgef&#252;hrt. Modernste Ger&#228;te dieser Art haben einzelne LED in der Hintergrundbeleuchtung, die einzelne Pixel von hinten beleuchten. So entsteht ein sehr hoher Kontrast.</p>
<p>Bild: Phase4Photography &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Das Fernsehen ist durch eine lange Entwicklung gegangen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 11:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fernsehen ist seit jeher eine beliebte Variante, um einen anstrengenden Tag angenehm ausklingen zu lassen. Dabei ist das Fernsehen, wie wir es heute kennen, nicht vergleichbar mit dem Fernsehen in der Anfangszeit. Fernsehen ist bei Jung und Alt gleicherma&#223;en beliebt und kann sowohl ablenken als auch tr&#246;sten, als auch einfach nur ein netter Zeitvertreib [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/frau-mit-fernbedienung-300x205.jpg" alt="" title="Das Fernsehen: Eine lange Geschichte" width="300" height="205" class="alignleft size-medium wp-image-6" /><strong>Das Fernsehen ist seit jeher eine beliebte Variante, um einen anstrengenden Tag angenehm ausklingen zu lassen. Dabei ist das Fernsehen, wie wir es heute kennen, nicht vergleichbar mit dem Fernsehen in der Anfangszeit. Fernsehen ist bei Jung und Alt gleicherma&#223;en beliebt und kann sowohl ablenken als auch tr&#246;sten, als auch einfach nur ein netter Zeitvertreib sein. Die im Fernsehen angebotene Programmvielfalt l&#228;sst keine W&#252;nsche offen und bietet f&#252;r jeden Geschmack und f&#252;r jeden Anlass die passenden Sender und Sendungen. Sogar eigene Themenkan&#228;le sind heutzutage nichts Au&#223;ergew&#246;hnliches mehr. Ob man nun nur Sport sehen m&#246;chte oder einfach nur Musik h&#246;ren mag, alles, was das Herz begehrt ist, m&#246;glich. Dabei kommt jeder voll auf seine Kosten und in Anbetracht des st&#228;ndig wechselnden Programms wird es sicher nie langweilig. </strong></p>
<h2>Das moderne Fernsehen bietet eine nahezu unermessliche Vielfalt</h2>
<p>Wer heutzutage Fernsehen schauen m&#246;chte, der hat dabei meist schon etwas ganz Besonderes im Sinn. Jeder hat so seine eigenen Vorlieben in Bezug auf die Sender und Sendungen. W&#228;hrend die einen nur Fu&#223;ball schauen m&#246;chten, sind die anderen ganz verr&#252;ckt auf Zeichentrickserien, andere lassen es, damit Heimatfilmen entsprechend ruhiger angehen und wieder andere wollen nur Krimiserien schauen. F&#252;r welches Genre auch immer das Herz schl&#228;gt, das moderne Fernsehen bietet alles, was das Herz begehrt.</p>
<p>Dabei muss man unterscheiden zwischen dem &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehen, dem Privatfernsehen und dem sogenannten Pay TV. Bei der letzteren Variante kann man bestimmte Kan&#228;le buchen, die man entsprechend auch bezahlen muss. Nat&#252;rlich kann auch hier der Kunde ein komplettes Paket buchen, welches ihn dann preislich gesehen g&#252;nstiger kommt, als wenn man alle einzeln bucht. Hat nun jemand heute mal eine Folge seiner Lieblingsserie verpasst, sei dies nun im Bereich des herk&#246;mmlichen Fernsehens oder des Pay TV, so kann man sich diese Folge, wenn man sie denn nicht aufgenommen hat, im Internet anschauen. W&#228;hrend dies beim privaten Fernsehen und bei den &#246;ffentlich-rechtlichen meist ganz problemlos f&#252;r jedermann m&#246;glich ist, bekommt man f&#252;r den Bereich des Pay TV teilweise eigene Zugangsdaten und kann mit deren Hilfe die entsprechenden Folgen noch einmal angeschaut werden k&#246;nnen. Aber nicht nur in Bezug auf die Programme hat sich das Fernsehen stark ver&#228;ndert, auch die Bildqualit&#228;t und der Anspruch, den der Zuschauer an das Fernsehen stellt, ist ein g&#228;nzlich anderer. </p>
<h2>Fernsehen kann auch f&#252;r die Bildung gut sein</h2>
<p>W&#228;hrend das Fernsehen f&#252;r viele einfach nur ein Zeitvertreib ist, ist es f&#252;r andere Menschen eine Art der Bildung und der Weiterentwicklung. Und tats&#228;chlich, das Fernsehen gibt es auch als richtiges Bildungsfernsehen, auf das viele auch zur&#252;ckgreifen, wenn sie beispielsweise ihr Abitur nachholen. Aber auch immer dann, wenn jemand einfach nur seinen Horizont stets erweitern m&#246;chte, stehen ihm im Bereich des Fernsehens die unterschiedlichsten M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung. So gibt es viele bestimmte Themensendungen, die sich im Bereich der Bildung angesiedelt sehen und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihren Zuschauern bestimmte Themen des t&#228;glichen Lebens n&#228;her zu bringen. So sind denn auch f&#252;r Sch&#252;ler einige wichtige und vor allem lehrreiche Sendungen im Fernsehen zu finden, mit deren Hilfe sie nicht nur den behandelten Unterrichtsstoff besser verstehen. </p>
<p>Bild: Ronen &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>PayTV</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 16:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pay TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Inhalte vom Fernsehen und Rundfunk m&#252;ssen vom Nutzer bezahlt werden, das ist wie bei jeder anderen Ware auch. International und auch in Deutschland haben sich verschiedene Modelle entwickelt, Fernsehinhalte zu bezahlen. Zuerst war und allgemein bekannt ist die Methode der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender, mit Gesetzeskraft und &#252;ber eine spezielle Anstalt Geb&#252;hren einzuziehen. Die privaten Fernsehsender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/fussball_fernseher-300x200.jpg" alt="" title="Pay TV: Analyse und Aussicht" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>Die Inhalte vom Fernsehen und Rundfunk m&#252;ssen vom Nutzer bezahlt werden, das ist wie bei jeder anderen Ware auch. International und auch in Deutschland haben sich verschiedene Modelle entwickelt, Fernsehinhalte zu bezahlen. Zuerst war und allgemein bekannt ist die Methode der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender, mit Gesetzeskraft und &#252;ber eine spezielle Anstalt Geb&#252;hren einzuziehen. Die privaten Fernsehsender machen das, indem sie die Inhalte f&#252;r die Zuschauer durch Werbezeiten unterbrechen. Diese Werbezeiten werden zu hohen Preisen an die Werbekunden verkauft in der Hoffnung, dass das Publikum diese Werbung auch sieht.</strong></p>
<h2>PayTV als weitere M&#246;glichkeit, Fernsehinhalte zu bezahlen</h2>
<p>Der Begriff PayTV bezeichnet eine M&#246;glichkeit, die Programme eines Senders nur Personen zukommen zu lassen, die dieses vorher abonniert haben. Technisch funktioniert das so, dass die Fernsehersignale verschl&#252;sselt werden und &#252;ber ein spezielles Ger&#228;t, die Set-Top-Box, wieder entschl&#252;sselt werden m&#252;ssen. In der Set-Top-Box steckt eine Karte, die zuvor bezahlt wird. So kann der Sender seine Programme senden, der Abonnent die Karte bezahlen und Set-Top-Box die Signale decodieren. Dieses Prinzip setzt voraus, dass m&#246;glichst viele Abonnenten diesen Sender gegen Bezahlung sehen m&#246;chten. Ansonsten wird er nicht bestehen k&#246;nnen, wie am Beispiel von Premiere zu ersehen war. Dieser Sender hat lange Jahre versucht, das Prinzip des PayTV in Deutschland durchzudr&#252;cken. Eine falsche Abonnement- und Programmpolitik hat diesem Versuch ein Ende gesetzt.</p>
<h2>PayTV hat durchaus seine Zukunft</h2>
<p>Wenn ein PayTV Sender versucht, ganz normale Inhalte zu vermarkten, die lediglich ein wenig zeitlichen Vorsprung haben, so wird der Erfolg bescheiden sein. In der Vielzahl der Informationen, die heute auf den Konsumenten einstr&#246;mt, spielt es kaum noch eine Rolle, ob eine Information oder Sendung fr&#252;her oder sp&#228;ter beim Empf&#228;nger ankommt. Im Zweifelsfall holt sich der Konsument die Information anderswo. So wird man mit einem exklusiv ausgestrahlten Fu&#223;ballspiel nur wenige zahlende Zuschauer erreichen k&#246;nnen. Die ganz gro&#223;en Fans des Fu&#223;ballspiels gehen ins Stadion, die anderen k&#246;nnen auch die sp&#228;ter wiedergegebene Wiederholung in den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern sehen. So h&#228;ngt die Zukunft des PayTV sehr stark an seinen Inhalten. Wenn erstklassige Inhalte mit den modernsten &#220;bertragungstechniken kombiniert werden, dann ist PayTV durchaus gerechtfertigt. Ein Konzert, das hochaufl&#246;send in 3D und Dolby Stereo wiedergegeben wird, spart dem Enthusiasten unter Umst&#228;nden den Weg in die Oper, die Parkplatzsuche, dass in Schale werfen.</p>
<h2>PayTV wird in Deutschland ein Nischenprodukt bleiben</h2>
<p>Wenn durch bessere Inhalte und brillantere Technik Medienkonsumenten f&#252;r ein Abonnementfernsehen interessiert werden k&#246;nnen, wird dies jedoch nicht die Mehrheit der Fernsehen perzipierenden Bev&#246;lkerung werden. Abgesehen von den leider immer gr&#246;&#223;er werdenden Bev&#246;lkerungsschichten, die sich kein PayTV leisten k&#246;nnen, wird auch der Mittelstand k&#252;nftig mit jedem Euro rechnen m&#252;ssen. Deshalb werden selbst die B&#252;rger, die PayTV potenziell nutzen w&#252;rden, nur sehr eingeschr&#228;nkt auf dieses Angebot zur&#252;ckgreifen. Nur wenn der Mehrwert, durch das bezahlte Fernsehen, wesentlich h&#246;her ist, als der, der im freien Fernsehen geboten wird, wird hier nennenswertes Interesse geschaffen. Eine von den PayTV Sendern noch nicht erschlossene L&#252;cke im Medienmarkt wird die Zusammenarbeit zwischen Fernsehen und Internet werden. Was derzeit im Internet als Web 2.0 bekannt ist, hat die Chance, sich auf das Fernsehen zu erweitern.</p>
<p>Bild: G&#252;nter Slabihoud &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>&#214;ffentlich-rechtliches Fernsehen</title>
		<link>http://www.hamelen.tv/2011/05/oeffentlich-rechtliches-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 16:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich-Rechtlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Geboren aus den Wirren des Krieges entstand die Idee, dem &#246;ffentlichen Rundfunk und dem damals neu entstandenen Fernsehen eine &#246;ffentlich-rechtliche Struktur zu geben. Was geschehen kann, wenn dies nicht passiert, hat man am Propagandaministerium der Nazis gesehen. Es entsteht eine Propagandamaschinerie, die nicht &#246;ffentlich zu kontrollieren ist und nur den Herrschenden dient. Dies muss in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/Oma-Fernsehen-300x200.jpg" alt="" title="Die &#246;ffentlich-rechtlichen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-10" /><strong>Geboren aus den Wirren des Krieges entstand die Idee, dem &#246;ffentlichen Rundfunk und dem damals neu entstandenen Fernsehen eine &#246;ffentlich-rechtliche Struktur zu geben. Was geschehen kann, wenn dies nicht passiert, hat man am Propagandaministerium der Nazis gesehen. Es entsteht eine Propagandamaschinerie, die nicht &#246;ffentlich zu kontrollieren ist und nur den Herrschenden dient. Dies muss in einer Demokratie unbedingt vermieden werden.</strong></p>
<h2>&#214;ffentlich und rechtlich</h2>
<p>&#214;ffentlich bedeutet, dass eine gr&#246;&#223;ere Anzahl Menschen, unabh&#228;ngig von den jeweils Herrschenden, die Geschicke des Senders lenkt. Und rechtlich ist klar, alles muss sich in gesetzlichen Bahnen bewegen. Nach dem Krieg haben sich in den einzelnen Besatzungs-bzw. Wirtschaftszonen eigene &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehsender gegr&#252;ndet. Allerdings nur in den Westsektoren Deutschlands. In der sowjetischen Besatzungszone wurde von vornherein und bewusst auf die &#214;ffentlichkeit und Rechtlichkeit von Rundfunk und Fernsehen verzichtet.</p>
<h2>&#214;ffentlich-rechtlich oder indoktrinierend und Macht</h2>
<p>&#214;ffentlich-rechtlich oder indoktrinierend und Macht erhaltend w&#228;hrend in den Westsektoren Deutschlands die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg in Bezug auf das &#246;ffentliche Fernsehen und den Rundfunk gezogen wurden. So wurde die Voraussetzung f&#252;r Meinungsvielfalt und Staatsferne gelegt, entstand im Osten Deutschlands nach dem Muster des sowjetischen Staatsfernsehens eine staatliche Rundfunk- und Fernsehanstalt. Diese hatte einzig und allein die Aufgabe, mit den elektronischen Medien die Menschen in ihrem Einflussbereich im Sinne der sozialistischen Doktrin der Machthaber zu beeinflussen. Sie war der genaue Gegenentwurf des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens. Beide Entw&#252;rfe der Medienpolitik standen sich 40 Jahre gegen&#252;ber. Da, wo es den Menschen m&#246;glich war, die jeweils anderen Sender zu empfangen, haben sie mit der Fernbedienung abgestimmt. Die Mediengewalt in der DDR ging sogar so weit, dass in der Fr&#252;hzeit des Staates junge Leute auf die D&#228;cher der H&#228;user kommandiert wurden, um nach Westen gerichteten Antennen abzubrechen. Ein Unding im Bereich &#246;ffentlich-rechtlicher Medien.</p>
<p>Die Sender der einzelnen L&#228;nder schlie&#223;en sich zusammen</h2>
<p>Mit Gr&#252;ndung der ARD wurde ein Senderverbund geschaffen, der auf der Basis &#246;ffentlich-rechtlicher Medienpolitik und eines Staatsvertrages zwischen den L&#228;ndern eine Sendeanstalt der Bundesrepublik schuf. Selbstredend war das Fernsehen der DDR nicht dabei. Die Schaffung der ARD erm&#246;glichte den Aufbau modernster Studios und Sender, leistungsf&#228;higer Redaktionen, den Aufbau eines weltweiten Korrespondentennetzes. Alles Dinge, die ein einzelner Sender nicht h&#228;tte stemmen k&#246;nnen. Dennoch blieben die einzelnen Landessender bestehen und produzieren im Verbund der ARD ihre regionalspezifischen Programme. Auch haben einzelne Sender die Verantwortung f&#252;r bestimmte Themenbereiche oder Sendungen, wie zum Beispiel der NDR f&#252;r die Tagesschau.</p>
<h2>Das ZDF entsteht als Konkurrenz</h2>
<p>Das Zweite Deutsche Fernsehen wird als Konkurrenz zum Senderverbund der ARD gegr&#252;ndet. Es entsteht nicht aus dem Zusammenschluss von Landessendern, sondern ist eine einheitliche Sendeanstalt. Sein Hauptsitz ist in Mainz, in Berlin hat es eine gr&#246;&#223;ere Dependance. Auch das ZDF hat ein weltweites Korrespondentennetz aufgebaut.</p>
<h2>Die privaten Fernsehsender entstehen</h2>
<p>Im Gegensatz zum &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen entstanden in den achtziger Jahren die ersten privaten Sender. Sie sind nicht &#246;ffentlich, also nicht von unabh&#228;ngigen Menschen regiert, sondern Privateigentum. Sie dienen nicht, wie die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender, dem allgemeinen Bildungsauftrag, sondern der Erzeugung von Profit. W&#228;hrend die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender von der Allgemeinheit finanziert werden, m&#252;ssen die privaten Fernsehsender dies durch Werbung erreichen.</p>
<p>Bild: Alterfalter &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Privatfernsehen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 11:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Watcha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatfernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Privatfernsehen entstand in Deutschland in den achtziger Jahren. Radio Luxemburg, einen in ganz Deutschland gern geh&#246;rter Radiosender mit Frank Elstner, kam auf die Idee, es auch einmal mit Fernsehen zu probieren. RTL war entstanden. Zun&#228;chst sendete das Privatfernsehen nur stundenweise und keine selbst produzierten Sendungen. Ausl&#228;ndische Filme waren an der Tagesordnung, vor allem amerikanische. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hamelen.tv/wp-content/uploads/2011/05/Statellitenschuesseln-300x196.jpg" alt="" title="Privatfernsehen: Die &quot;neuen&quot; Sender und ihre Entwicklung" width="300" height="196" class="alignleft size-medium wp-image-13" /><strong>Das Privatfernsehen entstand in Deutschland in den achtziger Jahren. Radio Luxemburg, einen in ganz Deutschland gern geh&#246;rter Radiosender mit Frank Elstner, kam auf die Idee, es auch einmal mit Fernsehen zu probieren. RTL war entstanden. Zun&#228;chst sendete das Privatfernsehen nur stundenweise und keine selbst produzierten Sendungen. Ausl&#228;ndische Filme waren an der Tagesordnung, vor allem amerikanische. Sie wurden f&#252;r diesen Zweck eingekauft.</strong></p>
<h2>Profitorientiertes Fernsehen entsteht</h2>
<p>W&#228;hrend die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF durch die Erhebung einer Geb&#252;hr von allen Menschen finanziert werden, steht diese M&#246;glichkeit den privaten Sendern nicht offen. Dieses ist auch ganz selbstverst&#228;ndlich, denn ihr einziger Zweck ist die Erzeugung von Profit f&#252;r seine Besitzer. So sind die privaten Fernsehsender denn gezwungen, ihr Geld mit Werbung zu verdienen. Das f&#252;hrt allerdings auch dazu, dass sie Filme und Sendungen bringen m&#252;ssen, bei denen die Zuschauer bei der Stange bleiben und die Werbung somit einen gro&#223;en Zuschauerkreis findet. Daraus ergibt sich ganz automatisch, dass das Profil der privaten Sender ein ganz anderes ist als das der &#246;ffentlich-rechtlichen.</p>
<h2>Sat1 kommt hinzu</h2>
<p>Das Fernsehen- und Rundfunksignal wurde bis in die achtziger Jahre ausschlie&#223;lich terrestrisch &#252;ber analoge Antenne verteilt. Mit Beginn der Raumfahrt wurden auch Satelliten f&#252;r den Fernsehempfang ins All geschossen. Die Satellitensch&#252;ssel zierte ab nun die H&#228;user. Mit dem Satellitenfernsehen konnte man mehr Sender empfangen und weiter entfernte. Es gr&#252;ndete sich ein Privatsender, der zun&#228;chst ausschlie&#223;lich per Satellit vertrieben wurde, Sat1. Nach und nach gelang es dem neuen Sender, immer mehr terrestrische Antennenfrequenzen zu kaufen. Heutzutage ist Sat1 im Kabel, auf Antenne analog und digital sowie per Satellit analog und digital zu empfangen.</p>
<h2>Der Erfolg stellt sich ein</h2>
<p>Immer mehr Menschen sind bereit, die von den privaten Sendern bereitgestellten Inhalte zu konsumieren. Dass sie dabei Werbung konsumieren m&#252;ssen, st&#246;rt die wenigsten. Solche Werbespots k&#246;nnen auch wirklich informativ und interessant sein. Au&#223;erdem ist so eine kleine Pause in einem Film auch ganz n&#252;tzlich. Im Laufe der Jahre entwickeln sich die verschiedenen Sender zu Sendern f&#252;r spezielle Zielgruppen. Ein Sender bringt mehr Programme, die anspruchsvoll sind, ein anderer genau das Gegenteil. Jeder findet seine Klientel. Hauptsache, die Werbung l&#228;sst sich verkaufen. Im Laufe der letzten 30 Jahre ist dies ein sehr lukratives Gesch&#228;ft geworden.</p>
<h2>Fortan gewinnen die Privatsender immer mehr Marktanteile</h2>
<p>Immer mehr Privatsender wurden gegr&#252;ndet. Sozusagen f&#252;r jeden Geschmack einer. Mittlerweile ist die Vielzahl der privaten Sender, speziell &#252;ber Satellit, un&#252;berschaubar geworden. Einige dieser Sender verkaufen ihre Inhalte gegen monatliche Geb&#252;hr, das sogenannte Pay-TV. Lange hat man versucht, dieses Prinzip in Deutschland zu etablieren. Lange Zeit vergeblich. Entweder waren die Abonnements zu teuer oder die Inhalte interessierten zu wenige Abonnenten. Das wird sich sp&#228;testens dann &#228;ndern, wenn besondere Inhalte, wie HD oder 3-D in speziellen Sparten angeboten werden. Ein Fu&#223;ballspiel in hoch aufl&#246;sender 3-D Wiedergabe wird sicherlich so manchen Abonnenten reizen. Dazu tr&#228;gt auch bei, dass die privaten Sender immer neue Marktl&#252;cken finden. Man denke an Spielshows, Aktionshows oder hoch dotierte Gewinnspiele. Im Zeitalter des Internets werden die privaten Sender die Ersten sein, die interaktive Sendungen f&#252;r aktive Zuschauer anbieten werden.</p>
<p>Bild: J&#252;rgen F&#228;lchle &#8211; Fotolia.com</p>
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